PROF. DR. ANGELA ITTEL

»Internationalisierung, Wertschätzung und Chancengleichheit so lauten für mich die Schlüsselworte meiner bisherigen und zukünftigen Tätigkeit. Ich möchte die TU Berlin weiter unterstützen, die Prinzipen der Diversität noch deutlicher zu leben und sich in einem zunehmend internationalen Umfeld optimal zu präsentieren.«

»Ein Schwerpunkt der von mir formulierten Internationalisierungsstrategie ist die Internationalisierung@home. Das bedeutet für mich, allen Mitgliedern zu ermöglichen, die internationale Vielfalt, die die TU bereits jetzt verkörpert, kultursensibel in der Lehre, der Forschung und der Verwaltung umzusetzen und zu leben. Ich möchte die Diversität der Gesellschaft noch stärker in der TU abbilden, damit wir sie als kreativen Ausgangspunkt für neue Ideen und Konzepte nutzen können.

Ganz oben auf meiner Agenda stehen außerdem noch die Umsetzung unserer Nachwuchsstrategie zum Beispiel durch die Einrichtung von neuen Graduiertenschulen und die Implementierung einer Personalentwicklungsstrategie. In der vergangenen Amtszeit ist es mir gelungen, der Lehrkräftebildung durch die Gründung der School of Education (SETUB) ein sichtbaren und universitätsweiten Rahmen zu geben. Die Attraktivität und Internationalität dieser nun sehr gut aufgestellten Lehrkräfteausbildung werden wir weiterhin gemeinsam steigern.«

Berufsweg

seit 04/2014 Vizepräsidentin der TU Berlin für die Bereiche Internationales und Lehrkräftebildung
seit 2008 Professur für Pädagogische Psychologie, Institut für Erziehungswissenschaft, Technische Universität Berlin
2007 – 2008 Vertretung der Professur (C4) „Sozialisation und Erziehung“, Institut für Pädagogik, Universität der Bundeswehr München
2000-2008 Wissenschaftliche Assistentin (C1), Arbeitsbereich Empirische Erziehungswissenschaft, Freie Universität Berlin
2005 – 2007 Vertretung der Professur Pädagogische Psychologie (C3), Institut für Erziehungswissenschaft, Technische Universität Berlin
2005 Freie Universität Berlin, Venia Legendi für Psychologie
1999 – 2004 Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, Schwerpunkt Verhaltenstherapie, Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP)
1999 – 2000 Wissenschaftliche Assistentin (C1), Professur für Empirische Sozialforschung und Sozialisationsforschung, Technische Universität Chemnitz
1997 – 1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
1994 – 1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
1991 – 1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, University of California at Santa Cruz, USA
1991 – 1997 University of California at Santa Cruz, USA Doctor of Philosophy (Ph.D.) in Psychologie
1988 – 1991 Florida International University, USA Bachelor of Arts (B.A.) in Psychologie

Arbeitsschwerpunkte

Professionalität von (angehenden) Lehrpersonen Geschlechtsspezifische Entwicklung MINT Interesse im Jugendalter Bedingungen des Lernens

Funktionen und Ämter
An der TU Berlin:

seit 2013 Mitglied des Akademischen Senats,
seit 2013 Mitglied des Erweiterten Akademischen Senats,
seit 2013 Forschungsdekanin, Fakultät I Geisteswissenschaften,
seit 2012 Vorsitzende des Beirats der Zentralen Frauenbeauftragten,
seit 2011 Mitglied des Beirats der Zentralen Frauenbeauftragten,
seit 2009 Mitglied des Fakultätsrats, Fakultät I Geisteswissenschaften,
seit 2008 Mitglied des Institutsrats, Institut für Erziehungswissenschaft,
seit 2008 Wissenschaftliche Leitung der schulischen Nachwuchsarbeit

Und außerhalb:

seit 2013 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des „Schülerforschungszentrum Berlin“,
seit 2013 Leitung des Nationalen Netzwerks für schulische Nachwuchsarbeit, MINT,
seit 2010 Herausgeberin des International Journal of Developmental Science, IOS Press, Amsterdam,
2006 – 2010 Herausgeberin des European Journal of Developmental Science, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen,
seit 2006 Nationale Repräsentantin der European Association for Research on Adolescence,
seit 2005 Repräsentantin der Internationalen Kommission der Society for Research on Adolescence,
seit 2004 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Journal of Youthand Adolescence

Veröffentlichungen (Auswahl)

Rother, Marieke & Ittel, Angela (2017): „Die Verheißung der unternehmerischen Universität“– Gleichstellung im Spannungsfeld zwischen New Public Management und Geschlechterforschung. In: Löther, Andrea und Birgit Riegraf. „Veränderte Governance und Geschlechterarrangements in der Wissenschaft, Leverkusen (cews. Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung 8): S. 59-80.

Ittel, Angela; Künze, Gina & Anja Meyer do Nascimento Pereira (2017). Timely Teacher Education: An Approach to Internationalising the Curricula. In Hiltraud Casper-Hehne & Tanja Reiffenrath (Hg.). Internationalisierung der Curricula an Hochschulen. Konzepte, Initiativen, Maßnahmen. Wbv. Bertelsmann Verlag: Bielefeld

Ittel, A. & Mohr, S. (2014). Motiviert unterrichten. Effektive Wege aus der Motivationsfalle. Stuttgart: Kohlhammer.

Ittel, A., Azmitia, M, Pfetsch, J.S., & Müller, C.R. (2014). Teasing, threats and texts. Gender and the dark side of cyber-communication. In P.J. Leman & H.R. Tenenbaum (Eds.), Gender and development (pp. 43 – 62). Hove (East Sussex): Psychology Press.

Lazarides, R. & Ittel, A. (2013): Mathematics Interest and Achievement: What Role do Perceived Parent and Teacher Support Play? A Longitudinal Analysis. Journal of Gender, Science and Technology, 5(3), 207-231.

Ittel, A., Raufelder, D. & Scheithauer, H. (2013). Soziale Lerntheorien. In L. Ahnert (Hrsg.), Theorien in der Entwicklungspsychologie (S. 330-353). Heidelberg: Springer Verlag.

Lazarides L. & A. Ittel (Hrsg.). (2012). Differenzierung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Implikationen für Theorie und Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Ittel, A. & Drury, K. (2011). The Meaning of Media and Body Issues of Girls and Boys, MERZ –Zeitschrift für Medienpädagogik, 55 (6), 35-48.