Die Wiedererrichtung der Bauakademie im Mittelpunkt der Hauptstadt sehen wir als eine große Chance für die TU Berlin.

Die historisch einmalige Gelegenheit, die TU an der Nutzung ihrer Ursprungseinrichtung nicht nur teilhaben zu lassen, sondern diese auch mitzugestalten, hat dieses Präsidium gerne aufgegriffen und möchte sie auch in Zukunft intensiv verfolgen. Die Bauakademie könnte einen Anker bei der von uns angestrebten Öffnung und Kommunikation der Universität mit der Gesellschaft bilden.

Zusätzlich werden mehrere weitere Bauvorhaben die TU in den kommenden Jahren beschäftigen und verstärkt Raum einnehmen. Allein in den nächsten fünf Jahren werden Neubauten mit einem Gesamtvolumen von mindestens 135 Millionen Euro auf dem Ostgelände fertig gestellt sein.

Ein Architekten-Wettbewerb hat Siegerentwürfe für den Neubau der Mathematik und das IMoS-Gebäude hervorgebracht. Der Bau der geplanten ‚Chemical Invention Factory’ (CIF), einem Vorgründerzentrum für Start-ups aus der grünen Chemie, der auch den UniSysCat-Clusterantrag unterstützt, ist finanziell gesichert und in der Umsetzung.

Im Antragsverfahren befindet sich ein weiterer – thematisch deutschlandweit einmaliger – Forschungsbau, der die Kooperation zwischen TU und Charité in der Biomedizintechnologie intensivieren wird. Die erste Hürde im §91b-Verfahren ist genommen.

Daneben finden zahlreiche notwendigen Sanierungen wie zum Beispiel des Gebäudes der Technischen Chemie, des Eugene-Paul Wigner-Gebäudes, des Severin Geländes oder auch die Erneuerungen der Hertz-Allee oder der Coworking Spaces am Ernst-Reuter-Platz statt oder sind in Planung.

Durch abschnittsweises Arbeiten und gute Planung wollen wir den Universitäts-Betrieb möglichst durchgehend aufrechterhalten und die unvermeidlichen Beeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren.