Nicht nur interdisziplinär, sondern transdisziplinär

Die großen gesellschaftspolitischen Fragen wie Energiewende, Digitalisierung oder auch Zuwanderung können weder alleine von der Forschung noch alleine von der Politik gelöstwerden. Deshalb setzen wir für die Zukunft bewusst auf die transdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Wir haben die Notwendigkeit dieses Paradigmenwechsels nicht nur frühzeitig erkannt und in die gesamtgesellschaftliche Diskussion eingebracht, sondern auch zu einem Schwerpunkt innerhalb der TU erklärt, den wir künftig weiter ausbauen wollen. Die Fördermittel für entsprechende Forschungen sind bewilligt. Die ersten transdisziplinären Trialoge, die wir mit Wissenschaft, Politik und Bürgern durchgeführt haben, waren so erfolgreich, dass dieses Format jetzt auch von externen Stakeholdern mit der TU als wissenschaftlichem Partner übernommen wurde.

Die Verbundforschung wird ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Amtsperiode sein. Die TU ist bereits in einigen Verbünden sehr erfolgreich involviert. Diese Art der interdisziplinären Forschung über verschiedene Fakultäten hinweg, aber auch mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie, wollen wir durch neue Instrumente der Forschungsförderung weiter intensivieren und neue Sonderforschungsbereiche und Forschungsschwerpunkte an der TU etablieren. Erste Weichen sind gestellt: So haben wir zum Beispiel die Dialogplattform speziell darauf ausgerichtet, Forschende, Verbundinitiativen und Verbünde an der TU bei der Schärfung der Forschungsfragen und der interdisziplinären Themenfindung und Prozessgestaltung zu unterstützen.