Mehr Studierende = mehr Lehrkräfte

Wir setzen uns für eine spür- und sichtbare Verbesserung des Betreuungsverhältnisses zwischen Lehrenden und Studierenden ein. Durch die von uns angestrebte und forcierte Öffnung der Universität sind die Studierendenzahlen gestiegen. Alle Fakultäten haben in den letzten Jahren dauerhaft etwa 20 Prozent mehr Studierende als ihre formale Auslastung aufgenommen. Diese Überkapazitäten effizient und gut zu betreuen ist ein wichtiges strategisches Ziel für die kommende Amtsperiode. In diesem Jahr (2017) ist die Überkapazität erstmalig seit langer Zeit wieder leicht gesunken (auf 14%).

Um das Betreuungsverhältnis zu optimieren, werden wir neben den 20 zusätzlichen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der zweiten Runde des 1000-Professuren-Programms daher auch knapp 20 weitere Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für die TU beantragen.

Die etwa 25 Juniorprofessuren, die im Rahmen des eingeworbenen Einstein Center Digital Future (ECDF) für die TU anfallen, die sechs Innovationsprofessuren, eine einzurichtende Einstein-Profil-Professur und eine neue Professur für das Deutsche Internet Institut werden uns nicht nur durch ihre Forschungsleistung, sondern auch in der Lehre weiter verstärken. Die Berufung, Ausstattung mit Ressourcen und Eingliederung dieser teilweise dauerhaften Erweiterungen wird eine wichtige Aufgabe der nächsten Amtsperiode sein.